Die Schülerinnen und Schüler studieren die Planungs- und Baugeschichte des Lätti-Quartiers und diskutieren folgende Fragen:
Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in die Rolle einer unzufriedenen Bürgerin oder eines Bürgers und versuchen herauszufinden, welche Möglichkeiten sie während welchen Planungsschritten haben, um auf die Planung Einfluss zu nehmen.
Materialien:
Die zwei wichtigsten Planungsinstrumente, die im Lätti-Quartiers zur Anwendung kamen waren der Zonenplan und der Gestaltungsplan (heute Überbauungsordnung). In einigen Gebieten war es der Zonenplan allein, in anderen war der Zonenplan überlagert mit einem Gestaltungsplan.
Entsprechend ist die Form der Bebauung unterschiedlich.
Welches sind die Unterschiede in der Form der Bebauung? Welches sind die Gebiete in der Lätti wo nur der Zonenplan zur Anwendung kam und wo wurde die Bebauung zusätzlich durch einen Gestaltungsplan gesteuert? (Beispiele siehe Materialien ‚Planausschnitte’)
Materialien:
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich im Rahmen eines Planspiels mit Interessenkonflikten um Einzonungsentscheide auseinander. Das Planspiel beruht auf einer fiktiven Ausgangslage: Im Rahmen einer Ortsplanungsrevision beabsichtigt die Gemeinde eine Fläche von ca. 2 ha (reicht für ca. 30 neue Einfamilienhäuser) am Rande des Dorfes Rapperswil einzuzonen. Dem Vorhaben erwächst im Rahmen der Mitwirkung Opposition: An der Podiumsveranstaltung (Szenario) kritisieren die einen den Standort, andere wehren sich gegen einen Alternativstandort, wieder andere möchten generelle keine Neueinzonung.
Materialien: