raumplanungmachtschule

Räumliche Auswirkungen- Arbeitsvorschläge

1. Anforderungen von Einkaufszentren an ihren Standort

Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in die Rolle eines Investors, der ein neues Einkaufszentrum realisieren will: Welche Bedingungen muss ein Standort erfüllen? Wie beeinflusst ein Einkaufszentrum selbst wieder seinen Standort?

Materialien:


2. Ausbreitung der Einkaufszentren in der Schweiz

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der räumlichen und zeitlichen Ausbreitung der Einkaufszentren in der Schweiz auseinander:

  • Wie haben sich die Einkaufszentren über die Jahrzehnte entwickelt? Wie sieht dies in näherer Zukunft aus?
  • In welchen geografischen Räumen (ARE-Raumtypen) findet die Entwicklung vor allem statt?
  • Wie sieht das Verhältnis von Bevölkerungszahl und Einkaufsflächen in Einkaufszentren in den verschiedenen Raumtypen aus?
  • Wie steht der Gäupark im Vergleich zu anderen Einkaufszentren da?

Mit der Exceldatei lassen sich vertiefte Analysen durchführen: Gibt es Zusammenhänge zwischen Faktoren wie dem Alter, der Lage, der Parkplatzzahl oder dem Umsatz pro Quadratmeter Zusammenhänge?

Materialien:


3. Entwicklung des Einkaufsangebots in Olten und Solothurn seit 1995 resp. 2002

Für die Stadt Solothurn besteht eine detaillierte Kartierung der Geschäfte in der Innenstadt aus dem Jahr 2002, zu Olten ein grober Überblick zu den Einkaufszentren und Einkaufsstrassen aus dem Jahr 1995. Die Schülerinnen und Schüler kartieren das heutige Ladenangebot in den beiden Städten. Für Olten empfiehlt es sich, mit vergleichbaren Kategorien wie in Solothurn zu arbeiten.

  • Wie hat sich das Einkaufsangebot verändert?
  • Haben die Städte Olten und Solothurn als Einkaufsorte an Attraktivität eingebüsst?
  • Wie lassen sich die Veränderungen erklären?

Materialien:


4. Der Gäupark als Verkehrserzeuger

Das Einkaufszentrum Gäupark löste zweifellos erheblichen Verkehr aus. Die Verkehrszunahme lässt sich aber nur schwer beziffern, da der Verkehr in der Region generell zugenommen hat und ausserdem Veränderungen im Strassennetz Vergleiche der Verkehrsmenge vor und nach der Inbetriebnahme des Gäuparks erschweren. Eine Möglichkeit, dennoch Grössenordnungen zu erhalten, besteht in einer Hochrechnung.

Die Schülerinnen und Schüler versuchen, die Verkehrserzeugung des Gäuparks für einen Wochentag hochzurechnen und treffen dazu Annahmen. Durch plakative Vergleiche (x-mal um die Erde?) werden die Ergebnisse fassbarer, ebenso durch eine zweite Hochrechnung: Wie viele Fahrkilometer würde die Kundschaft des Gäuparks an einem Tag erzeugen, wenn sie das durchschnittliche Schweizer Einkaufsverhalten abbilden würde?

Materialien:

 

"Manchmal ist man als Raumplaner in der Zwickmühle: Vielleicht gibt es ja auch neue Einkaufszentren an Standorten, die den Verkehr verringern, weil die Leute sonst noch viel weiter ins nächste Einkaufszentrum fahren würden?"

Urban