Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in die Rolle eines Investors, der ein neues Einkaufszentrum realisieren will: Welche Bedingungen muss ein Standort erfüllen? Wie beeinflusst ein Einkaufszentrum selbst wieder seinen Standort?
Materialien:
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der räumlichen und zeitlichen Ausbreitung der Einkaufszentren in der Schweiz auseinander:
Mit der Exceldatei lassen sich vertiefte Analysen durchführen: Gibt es Zusammenhänge zwischen Faktoren wie dem Alter, der Lage, der Parkplatzzahl oder dem Umsatz pro Quadratmeter Zusammenhänge?
Materialien:
Für die Stadt Solothurn besteht eine detaillierte Kartierung der Geschäfte in der Innenstadt aus dem Jahr 2002, zu Olten ein grober Überblick zu den Einkaufszentren und Einkaufsstrassen aus dem Jahr 1995. Die Schülerinnen und Schüler kartieren das heutige Ladenangebot in den beiden Städten. Für Olten empfiehlt es sich, mit vergleichbaren Kategorien wie in Solothurn zu arbeiten.
Materialien:
Das Einkaufszentrum Gäupark löste zweifellos erheblichen Verkehr aus. Die Verkehrszunahme lässt sich aber nur schwer beziffern, da der Verkehr in der Region generell zugenommen hat und ausserdem Veränderungen im Strassennetz Vergleiche der Verkehrsmenge vor und nach der Inbetriebnahme des Gäuparks erschweren. Eine Möglichkeit, dennoch Grössenordnungen zu erhalten, besteht in einer Hochrechnung.
Die Schülerinnen und Schüler versuchen, die Verkehrserzeugung des Gäuparks für einen Wochentag hochzurechnen und treffen dazu Annahmen. Durch plakative Vergleiche (x-mal um die Erde?) werden die Ergebnisse fassbarer, ebenso durch eine zweite Hochrechnung: Wie viele Fahrkilometer würde die Kundschaft des Gäuparks an einem Tag erzeugen, wenn sie das durchschnittliche Schweizer Einkaufsverhalten abbilden würde?
Materialien:
"Manchmal ist man als Raumplaner in der Zwickmühle: Vielleicht
gibt es ja auch neue Einkaufszentren an Standorten, die den Verkehr
verringern, weil die Leute sonst noch viel weiter ins nächste Einkaufszentrum
fahren würden?"